
Mit Kindern in die Ferne zu reisen ist ein tolles Abenteuer – braucht aber etwas mehr Vorbereitung. Von Impfungen über die richtige Reiseapotheke bis zum Schutz vor Sonne, Mücken und Magen-Darm-Infekten: So wird die Familienreise entspannt.
Mit Kindern in die Ferne zu reisen ist ein tolles Abenteuer – braucht aber etwas mehr Vorbereitung. Von Impfungen über die richtige Reiseapotheke bis zum Schutz unterwegs: Mit diesen Tipps wird die Familienreise entspannt.
Prüft den Impfstatus eurer Kinder rechtzeitig – am besten 6 bis 8 Wochen vor Abreise. Der Grund: Einige Reiseimpfungen benötigen mehrere Termine im Abstand von Wochen, und nicht alle Impfstoffe sind für jedes Alter zugelassen. Auch der reguläre Impfkalender (z. B. Masern) sollte vollständig sein.
Kinder brauchen eigene Dosierungen und Darreichungsformen. Denk an:
Kinderhaut ist empfindlicher. Kopfbedeckung, luftige Kleidung, regelmäßig eincremen und die Mittagssonne meiden. Genug trinken ist bei Hitze besonders wichtig.
In vielen Fernreisezielen übertragen Mücken Krankheiten. Lange, helle Kleidung, altersgerechtes Repellent und ein Moskitonetz über dem Bett schützen zuverlässig.
„Cook it, peel it or leave it": nur abgekochtes oder abgefülltes Wasser – auch zum Zähneputzen – und gut durchgegarte Speisen. Das beugt Magen-Darm-Infekten vor.
Beim Start und bei der Landung hilft Schlucken oder Nuckeln gegen Druck auf den Ohren. Plant nach der Ankunft ein bis zwei ruhige Tage ein, damit sich die Kleinen an Klima und Zeitzone gewöhnen können.
Wichtig: In Malaria-Gebieten besonders aufpassen
Reist ihr in ein Malaria-Risikogebiet, ist der Schutz bei Kindern besonders wichtig, da Verläufe schwerer sein können. Ob und welche Vorsorge sinnvoll ist, muss unbedingt vorab ärztlich geklärt werden.
Auf einen Blick
Familienreise geplant? Der avi Travel Reise-Check gibt euch Impfempfehlung, Checkliste und Kinder-Tipps – individuell fürs Reiseziel.
Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle reisemedizinische Beratung. Gerade bei Kindern sollten Impfungen, Medikamente und Malaria-Vorsorge immer ärztlich abgestimmt werden.